11.12.2009 Straubinger Tagblatt: Anschluss an die Zukunft

Glasfaser für alle Immobilien der Städtischen Wohnungsbau GmbH

„Diese Immobilie hat den Anschluss an die multimediale Zukunft.“ Schilder mit dieser Aufschrift sind seit kurzem an den Häusern der Städtischen Wohnungsbau GmbH zu finden. Denn bis Weihnachten werden alle Mieter mit einem Glasfaser-Breitbandkabel versorgt (wir berichteten). Am Donnerstag informierten Günther Krailinger, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH, und Alfred Rauscher, Geschäftsführer des Telekommunikations-Anbieters R-Kom über diesen neuen Service.

Der gesamte Immobilienbestand der Städtischen Wohnungsbau GmbH wurde in den letzten Wochen an das R-Kom-Unternehmen Glasfaser Ostbayern angeschlossen. Gut 2100 Einheiten verfügen damit über eine topmoderne Infrastruktur – ein Glasfaseranschluss gehört jetzt zur Standardausstattung der Städtischen Wohnungsbau GmbH. „Damit sind wir das erste Wohnungsunternehmen in Ostbayern mit diesem Angebot“, unterstrich Krailinger.

Zu Jahresbeginn habe der Regensburger Anbieter R-Kom ein überzeugendes Angebot präsentiert und der Aufsichtsrat daraufhin einstimmig eine Umstellung der Kabelversorgung für alle Einheiten beschlossen. Ausschlaggebend war nicht zuletzt die Tatsache, dass R-Kom ein regionaler Anbieter mit Beratern vor Ort und einem Kundencenter auf dem Gelände der Stadtwerke ist. Die Stadt muss sich finanziell nicht an der Umstellung auf Glasfaser beteiligen. Das übernimmt das Unternehmen Glasfaser Ostbayern, das wiederum mit einem hohen Anschlussgrad in Straubing werben kann.

„Wir haben die ganze Stadt umgegraben“, meinte Rauscher schmunzelnd im Hinblick auf die nötigen Arbeiten zum Netzbau. „Das Netz ist Eigentum der Stadtwerke und damit der Bürger Straubings. Die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken war sehr gut“, schilderte Rauscher. Im Oktober sei schließlich die heiße Phase der Inbetriebnahme und Umstellung angelaufen.

Die Kunden könnten laut Krailinger und Rauscher nun aus einem Multimedia-Paket wählen, das keine Wünsche offen lässt. Grundsätzlich verfüge das Glasfasernetz über eine riesige Übertragungskapazität und erlaube beispielsweise das Surfen im Internet mit einer rasanten Geschwindigkeit von 100 Mbit/s. Andere Wohnungsunternehmen zeigten bereits reges Interesse an dem Straubinger Projekt, betonte Krailinger, den es besonders freut, dass die oftmals sozial schwachen Mieter der GmbH jetzt als erste von diesem High-Tech-Standard profitieren.
Für den Großteil der Mieter, die bisher einen herkömmlichen Kabelanschluss nutzten, sinkt die Anschlussgebühr bei besserer Leistung sogar von über 13 Euro pro Monat auf rund zehn Euro. Teurer wird es für Mieter, die bislang nur über eine Grundversorgung und damit eine Handvoll Fernsehprogramme verfügten. Die Grundgebühr von 6,70 Euro erhöht sich um 3,40 Euro im Monat – also um maximal 40,80 Euro pro Jahr. Als Gegenleistung gibt es Technik auf höchstem Niveau und ein schärferes Fernsehbild. 

„Das Feedback der Mieter ist durchwegs positiv“, so Krailinger. Und Prokurist Manfred Färber nennt einen weiteren wichtigen Aspekt: „Wir kommen weg von den vielen Satellitenschüsseln.“ - ola -

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Stellten den neuen Service durch das Glasfaser-Netz für die Mieter der Städtischen Wohnungsbau GmbH vor (v.l.): Manfred Färber und Günther Krailinger, Prokurist und Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau GmbH, Alfred Rauscher, Geschäftsführer des Telekommunikations-Anbieters R-Kom, und Thomas Wagner von R-Kom.







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