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v.l.n.r. Alfred Rauscher (Geschäftsführer, Fa. R-KOM) und Rudolf Gruber (1. Bürgermeister, Gemeinde Pielenhofen) I Foto: Peter Sterl

Lückenschluss der Breitbandversorgung in der Gemeinde Pielenhofen

Zur Vervollständigung der Breitbandversorgung führte die Gemeinde Pielenhofen im Sommer 2018 ein Auswahlverfahren nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie durch. Gegenstand des Verfahrens war der Anschluss von 56 Gebäuden verstreut über das gesamte Gemeindegebiet an die weltweite Datenautobahn. Förderfähig waren dabei nur Gebäude, die nicht bereits eine Versorgung von mindestens 30 Mbit/s hatten. Außerdem war es wichtig, dass die Versorgung wirtschaftlich vertretbar war. Bei einzelnen abgelegenen Liegenschaften war dies nicht der Fall.
 
Im Rahmen des offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens wurde R-KOM, Regensburger Telekommunikationsgesellschaft mbH & Co. KG, für zwei von fünf Losen als der wirtschaftlichste Anbieter ausgewählt. Auf Basis des in vorangegangenen Förderverfahren errichteten Leerrohr- und Glasfasernetz gelingt der Anschluss der bisher nicht versorgten Liegenschaften.
 
Zur Schließung der Versorgungslücke wird R-KOM, beginnend ab dem Frühjahr 2022, 9 Gebäude mit 14 Nutzungseinheiten mit FTTP (fiber to the promise, Glasfaser bis aufs Grundstück) erschließen. Dies betrifft aktuell Gebäude in Rohrdorf und in Dettenhofen. „Glasfaser ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläutert der R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher die Vorzüge der Technik.
 
Glasfaserkabel sind 10 Milliarden Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitungen. Doch die Errichtung von Glasfaserleitungen ist aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die bestehende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit von der Gemeinde bzw. der REWAG kostengünstig, mit anstehenden Baumaßnahmen errichtet. „Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet mehr als 100,- €. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Gebäude erfordert einen Trassenneubau auf über 600 Meter. Ein solches Projekt ist nur umsetzbar, wenn alle Beteiligten ihren Anteil leisten und vorausschauend zusammenarbeiten“, freut sich der 1. Bürgermeister Rudolf Gruber.
 
Im Rahmen des Projektes wird eine FTTP (fiber to the promise, Glasfaser bis aufs Grundstück) Infrastruktur errichtet. Hierzu werden die Glasfaserleitungen vom zentralen Netzknoten in Pettendorf über den öffentlichen Grund bis auf die privaten Grundstücke der 9 unterversorgten Gebäude verlegt. Bewohner, die während der Vermarktungsphase mit R-KOM einen Vertrag über den Hausanschluss und Telekommunikationsdienste unterzeichnen, erhalten die Glasfaser bis ins Gebäude. Mit dem aktuellen Produktangebot der R-KOM steht den Bewohnern dann Internet mit einer Geschwindigkeit von 1.000 Mbit/s zur Verfügung.
 
1. Bürgermeister Rudolf Gruber weist darauf hin, dass die Gemeinde Pielenhofen den Glasfaserausbau weiter vorantreiben möchte. Ziel muss es sein jedes Gebäude mit Glasfaser zu versorgen. Ob dies gelingt wird auch davon abhängig sein, ob ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen. „Die Gemeinde Pielenhofen kann die gewaltigen Summen für den Ausbau nicht alleine stemmen.“
 
Der Glasfaserausbau für die betroffenen Gebäude in Rohrdorf und Dettenhofen wird in den Jahren 2022/2023 umgesetzt. Bereits ab Herbst 2021 wird die R-KOM mit einem mobilen Kundenzentrum vor Ort sein und die Bewohner über den Ausbau und die neuen Möglichkeiten informieren.
 
 
Bildunterschrift:

v.l.n.r. Alfred Rauscher (Geschäftsführer, Fa. R-KOM) und Rudolf Gruber (1. Bürgermeister, Gemeinde Pielenhofen) I Foto: Peter Sterl

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