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November 7, 2014

Breitbandausbau hervorragend angelaufen

Das Förderprogramm befeuert den Wettbewerb.
Staatsekretär Füracker freut sich über positive Rückmeldungen der Gemeinden.

von Christine Strasser, MZ

Regensburg. Der Unterschied zwischen Kupfer und Glasfaser ist so groß wie der zwischen der Fläche des kleinen Fingernagels und der Regensburger Altstadt. Ein Vergleich, den die Besucher des Presseclubs Regensburg nicht so schnell vergessen werden. Am Mittwochabend stellte ihn dort der Regensburger R-KOM Chef Alfred Rauscher an. Mit Staatssekretär Albert Füracker aus dem Heimat- und Finanzministerium und der Regensburger Landrätin Tanja Schweiger diskutierte er über den Breitbandausbau in Bayern. Rauscher machte mit seinem Vergleich den Unterschied zwischen einem Quadratzentimeter, der mit Information beschrieben werden kann, und einem Quadratkilometer vorstellbar.

Breitband bedeutet derzeit mit einer Downloadgeschwindigkeit von mehr als 50 Megabit pro Sekunde surfen zu können. Bis 2018 soll jede Gemeinde in Bayern einen Anschluss an das schnelle Internet haben. Staatssekretär Füracker ist überzeugt, dass es gelingen wird, die weißen Flecken auf dem Land zu tilgen. Das 1,5 Milliarden Euro schwere Förderprogramm der Staatsregierung, das im Sommer von der EU notifiziert wurde, ist Füracker zufolge „sehr gut angelaufen“. Die ersten Rückmeldungen der Gemeinden seien durchweg positiv. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, rund 1300 Kommunen sind bereits im Förderverfahren. 1,5 Milliarden Euro sind eine bundesweit einzigartige Summe, mit der wir schon recht weit kommen“, sagte Füracker. „Aber wir brauchen auch Geld vom Bund – der eigentlich für die Telekommunikation zuständig ist. Das Geld vom Bund muss unbürokratisch über unser Förderprogramm bei den Gemeinden ankommen, die mit bayerischem Geld nicht voll ausbauen können“.

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Quelle: Mittelbayerische Zeitung, Stand 07.11.2014