Lückenschluss der Breitbandversorgung in der Gemeinde Brunn
Karl Söllner (Bürgermeister Gemeinde Brunn) und Alfred Rauscher (R-KOM Geschäftsführer)

Lückenschluss der Breitbandversorgung in der Gemeinde Brunn

Presseinformation vom 15. Oktober 2018:

Zur Vervollständigung der Breitbandversorgung führte die Gemeinde Brunn im Januar 2018 ein Auswahlverfahren nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie durch. Gegenstand des Verfahrens war der Anschluss von 75 unterversorgten Gebäuden in den Gemeindeteilen Frauenberg, Eiselberg, Konstein sowie entlang der Frauenberger Straße an die weltweite Datenautobahn.
Im Rahmen des offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens wurde R-KOM, Regensburger Telekommunikationsgesellschaft bmH & Co. KG, als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt. R-KOM praktiziert in Brunn eine kommunale Zusammenarbeit mit der LNI Laber Naab Infrastrukturgesellschaft. Hierbei errichtet die LNI das Leerrohr- und Glasfasernetz; R-KOM installiert die aktive Technik, betreibt das Netz und stellt Telekommunikationsdienste für die Bürger bereit.Zur Schließung der Versorgungslücke wird R-KOM, beginnend ab dem zweiten Quartal 2019, 75 Grundstücke mit FTTP (fiber to the premises, Glasfaser bis aufs Grundstück) erschließen. „Glasfaser ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläutert der R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher die Vorzüge der Technik.

Glasfaserkabel sind 10 Milliarden Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitungen. Doch die Errichtung von Glasfaserleitungen ist aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die bestehende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit vom Zweckverband zur Wasserversorgung Laber Naab kostengünstig, mit anstehenden Baumaßnahmen errichtet. „Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet über 70,- €. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Ortsteile erfordert über 8 Kilometer. Ein solches Projekt ist nur umsetzbar, wenn alle Beteiligten ihren Anteil leisten und vorausschauend zusammenarbeiten“, freut sich der 1. Bürgermeister Karl Söllner.
Im Rahmen des Projektes wird eine FTTP (fiber to the premises, Glasfaser bis aufs Grundstück) Infrastruktur errichtet. Hierzu werden die Glasfaserleitungen vom zentralen Netzknoten in Beratzhausen über den öffentlichen Grund bis auf die privaten Grundstücke der 75 unterversorgten Gebäude verlegt. Bewohner, die im Rahmen der Vermarktungsphase mit R-KOM einen Vertrag über Telekommunikationsdienste unterzeichnen, erhalten die Glasfaser bis ins Gebäude. Mit dem aktuellen Produktangebot der R-KOM steht den Bewohnern dann Internet mit einer Geschwindigkeit von 1.000 Mbit/s zur Verfügung.

„Bei zukünftigen Bauvorhaben wird das Glasfasernetz weiter, kostengünstig in Richtung Kunde ausgebaut. Unser Ziel ist es in einigen Jahren alle Gebäude in der Gemeinde Brunn direkt am Glasfasernetz angeschlossen zu haben und auf die Kupferleitungen zu verzichten. Nur die Glasfaser sichert Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit, “ meint R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher.

Bei Neubaugebieten kann die Glasfaser gleich ab Beginn bis ins Haus verlegt werden. Ein schlagkräftiges Argument für einen raschen Vermarktungserfolg. Bauen in Brunn wird so zum Magneten für junge Familien.

Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Brunn wird im Laufe des Jahres 2019 umgesetzt. Bereits ab Frühjahr 2019 wird die R-KOM mit einem mobilen Kundenzentrum vor Ort sein und die Bewohner über den Ausbau und die neuen Möglichkeiten informieren.

 

Foto (v.l.n.r.): Karl Söllner (Bürgermeister Gemeinde Brunn) und Alfred Rauscher (R-KOM Geschäftsführer)

 


 

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