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Januar 31, 2017

Hackathon 2017: Zwischen Mensch und Maschine

Auch heuer sponsort Glasfaser Ostbayern den Hackathon des Mittelbayerische Medienhauses. Das Motto lässt Platz für alle großen Trends.

Drei Tage, zwei Nächte. Mehr brauchen sie nicht. Eine Idee, ein gutes Team und viele Zeilen Code. Mehr ist nicht nötig. Dann ist der Prototyp fertig.
So läuft es, wenn sich innovative Journalisten, motivierte Entwickler, kreative Designer und andere digitale Bastler zu einem Hackathon treffen. Und nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wird das Mittelbayerische Medienhaus auch 2017 wieder einen solchen Hackathon in Regensburg veranstalten: vom 23. bis zum 25. März (Die Anmeldung finden Sie hier oder am Ende des Artikels).

„Ich freue mich schon jetzt auf unseren zweiten Hackathon. Im vergangenen Jahr habe ich gesehen, was in so kurzer Zeit möglich ist“, sagt MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer. Der erste Hackathon der MZ – damals der erste, den ein regionales Medienhaus gemeinsam mit dem nma (next media accelerator) aus Hamburg veranstaltet hat – sei ein voller Erfolg gewesen.

Rund 80 Konzeptleute, Designer und Entwickler hatten im Mittelbayerischen Medienhaus an der Kumpfmühler Straße in Regensburg an einem Dutzend digitaler Prototypen gearbeitet: Eine App, die Flüchtlingen und Flüchtlingshelfern den Alltag erleichtern soll. Eine Plattform, die bei der Freizeitgestaltung in der Region helfen kann. Oder eine App für ein intelligentes Beschwerdemanagement sind nur einige Beispiele, was die Teams im vergangenen Jahr in 2,5 Tagen auf die Beine gestellt haben – während sie dabei sichtlich viel Spaß hatten.

Das machte Lust auf mehr. Deshalb startet der zweite MZ-Hackathon mit dem Hamburger nma als Partner am 23. März – diesmal unter dem Motto: Mensch/Maschine. Das lässt Raum für all die großen Trends wie Virtual und Augmented Reality oder Messenger/Bots, schließt aber nicht Lösungen aus für all die noch so kleinen Bedürfnisse, die der Mensch im Alltag oder seinem lokalen Umfeld gerne gelöst hätte.

Für Manfred Sauerer ist der Hackathon dabei gleichzeitig auch eine wichtige Plattform, um jungen Talenten – gerade aus der Region – die Möglichkeit zu geben, ihr Können zu beweisen, ihre Ideen umzusetzen und nicht zuletzt auch kompetente Partner für ihre Projekte zu finden: der Hackathon als innovative Ideenschmiede auf lokaler Ebene.

Die Teilnahme ist kostenlos, die Zahl der Tickets ist aber begrenzt. Für Essen, Getränke und – das Wichtigste – Strom sowie eine schnelle Internetverbindung ist gesorgt. Teilnehmen kann jeder, der sich einer von drei Kategorien zugehörig fühlt.

Anmeldungen sind möglich in den Bereichen „Entwicklung/Programmierung“, „Design/UX“ und „Konzept/Inhalt“. Mitbringen müssen die Teilnehmer lediglich die Geräte, die sie für ihre Arbeit benötigen. Mitmachen können natürlich auch bereits bestehende Teams, jeder Teilnehmer muss aber einzeln angemeldet werden.

Für die Ideen, die man mitbringt, gilt der Grundsatz: Ihnen sind fast keine Grenzen gesetzt. Und für wen könnte so ein Hackathon interessant sein? „Willkommen sind Menschen mit Ideen und Energie, mit Liebe zum Detail und mit Spaß am gemeinsamen Ringen um die besten Lösungen“, heißt es in der Beschreibung im Internet. Kreative Konzeptdenker, Visionäre, Entwickler, Leute mit Startup-Denke, Medienleute, digitale Bastler finden im modernen Verlagshaus der MZ die perfekte Umgebung für ihre Arbeit.

Die zweieinhalb Hackathon-Tage beginnen am Donnerstagnachmittag mit der Vorstellung der Ideen. Die Türen der MZ sind ab 16 Uhr geöffnet, um 17 Uhr geht es los. Bei den sogenannten „Pitches“ hat jeder eine Minute Zeit, von dem Konzept zu berichten, das ihm im Kopf herumgeistert. Danach finden sich die Teams zusammen.

Und nach einem kurzen Vortrag zum Thema Kundenansprache und der sicherlich dann schon nötigen Stärkung geht es los. „Hack Hack Hack“, heißt es im Zeitplan. Von Donnerstagabend bis Samstagmittag kann an den Produkten gefeilt werden. Während dieser Zeit stehen den Teilnehmern die Jurymitglieder als Mentoren zur Seite.

Und all das für ein Ziel: Am Samstag ein Konzept samt erstem Prototyp der Jury präsentierten zu können. Und diese ist hochkarätig besetzt. Im vergangenen Jahr waren unter anderem Isabelle Sonnenfeld (Head of Google News Lab DACH), Michael Wagner (Gründer und Geschäftsführer FuPa), Markus Heckner (Prof. Medieninformatik OTH Regensburg) und Dirk Herzbach (CEO Next Media Accelerator) in der Jury.

Und diese Jury zu überzeugen, lohnt sich – auch finanziell. Denn den Siegerteams winken Preisgelder in Höhe von mehreren Tausend Euro. Gewinnen können Teams in den drei Kategorien „Best over all“ (2000 Euro), „Best Innovation“ (1000) und „Best Pitch“ (500). In diesem Jahr wird es außerdem zwei Spezial-Preise geben. Gewinnen können hier Projekte, die sich mit Mittelbayerische Maps oder mit kult.de beschäftigen. Dotiert sind diese mit je 500 Euro.

Und so heißt es ab dem 23. März in den Konferenzräumen und der Kantine der MZ wieder: Hack, Hack, Hack.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung